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Französischer Admiral zu Mistral-Affäre: Versenkung wäre die beste Lösung

Hubschrauberträger vom Typ „Mistral“
© AFP 2015/ Jean-Sebastien Evrard
12:05 17.05.2015(aktualisiert 12:11 17.05.2015) Zum Kurzlink
Streit um Mistral-Kriegsschiffe (2015) (25)
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Die französischen Seestreitkräfte brauchen laut Admidral Bernard Rogel, Stabschef der Seekriegsflotte Frankreichs, die in Russland gebauten Mistral-Schiffe nicht.

Wie die „Le Monde“ unter Berufung auf Rogel schreibt, müssten die Schiffe lieber versenkt werden.

„Verteidigungsexperten schlagen einfach vor, die genannten Schiffe zu zerstören. Diese für die Werft-Angestellten schmerzvolle Entscheidung wäre am wenigsten teuer: rund 20 Millionen Euro“, schreibt die Zeitung.

Der Vertrag über die Lieferung von zwei Hubschrauberträgern der Mistral-Klasse war im Jahr 2011 von der Französischen Korporation DCNS/STX und vom russischen Unternehmen Rosoboronexport geschlossen worden. Die französische Seite hätte das erste der Schiffe, „Wladiwostok“, im November vorigen Jahres an Russland übergeben sollen. Als Termin war  der 14. November vorigen Jahres angesetzt. Aber die Auslieferung erfolgte nicht. Nun erwartet Russland von Frankreich die Übergabe der Schiffe oder die Rückzahlung des Geldes.

Laut früheren Berichten hat Frankreich der russischen Seite Vorschläge zur Aufhebung des Mistral-Vertrages unterbreitet. Es geht dabei um die Rückerstattung von rund 785 Millionen Euro an Russland, und zwar dann, wenn die russische Regierung eine schriftliche Genehmigung für einen vorbehaltlosen Verkauf der Schiffe an eine beliebige dritte Seite erteilt hat.Die Zeitung „Want China Times“ berichtet unter Berufung auf die chinesische Ausgabe „Duowei News“, dass Frankreich die genannten Kriegsschiffe nach China verkaufen könnte. Als potentielle Käufer werden auch Brasilien, Kanada, Ägypten und Indien genannt.

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